Okt 16
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Diese Autoren und Schauspieler sind auf Lesereise:
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Gert Schönfeld liest aus
SCHACKELSTERN FLOGEN SPÄT DURCH MILDE LÜFTE
Wiebke Frost liest aus
ENGLISCHES TAGEBUCH von Bärbel Bohley
Im Februar 1988 wurden einige DDR-Oppositionelle aus der Haft in die Bundesrepublik abgeschoben, die das so nicht geplant hatten. Bärbel Bohley konnte allerdings sechs Monate später, im August 1988 in die DDR zurückkehren. Dies war ein singulärer Fall, den sie noch in der Haft ertrotzt und danach während ihres Aufenthalts im Westen mit allen politischen Mitteln verteidigt hatte. Da sie selbst bis zuletzt im Zweifel war, ob ihr die Rückkehr gestattet werden würde, führte sie in diesen Monaten, vor allem in England, ein Tagebuch, in dem sie jeden ihrer Schritte, viele Begegnungen, die Reaktionen prominenter und nichtprominenter Kontakte auf ihr Anliegen sowie ihre politischen Schlußfolgerungen festhielt. Es waren die Umstände jener Abschiebung und die sechs Monate im Westen, durch die Bärbel Bohley zu der Konzeption jener Bürgerbewegung NEUES FORUM kam, die für den Herbst 1989 so entscheidend wurde.
Inés Burdow und Stephan Baumecker lesen aus
HERR AUSSERHALB ILLUSTRIERT DIE WELT von Emil Szittya
Mit einer Einführung des Herausgebers Prof. Walter Fähnders.
Der 1886 in Budapest geborene Vagabund, Schriftsteller, Journalist, Kunstkritiker und Maler Emil Szittya war ein unermüdlicher Schreiber, er hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, von dem nur der kleinere Teil, gut zwei Dutzend Bücher, publiziert wurde – das erste ungarisch, die folgenden deutsch, die letzten französisch (nach Jahren und längerem Aufenthalt in Berlin war Emil Szittya 1927 nach Paris übergesiedelt und dort sesshaft geworden). Fast die Hälfte seiner Bücher hatten kunsthistorische Themen. Die hier vorgelegte Auswahl berücksichtigt Texte aus fünf Jahrzehnten. Es sind literarische Prosastücke, die zwischen den 1910er und den frühen 1960er Jahren verfasst wurden.
Ulrike Steglich liest aus
UNIVERSUM ACKERSTRASSE
Seit 1989 hat Berlin gravierende Umwälzungen erlebt: Wende, Mauerfall und Wiedervereinigung, Umbau, Neubau, Sanierung. Doch Kontraste, leidenschaftliche Debatten, Kollisionen und Reibungsflächen machen die eigentliche Anziehungskraft Berlins aus. Sie zeigen sich in politischen Entscheidungen und städtebaulichen Wandlungen ebenso wie im alltäglichen Leben der Bewohner, die mit Geduld, Pragmatismus und lakonischem Witz den permanenten Wandel bewältigen.
Inés Burdow liest aus
LIEBE IM EXIL von Edith Anderson
Szenische Lesung mit Audio-Einspielungen.
Erinnerungen einer amerikanischen Schriftstellerin an das Leben im Berlin
Edith Andersons Erinnerungen sind gleichermaßen Liebes-, Lebens- und Kulturgeschichte der Jahre 1947 - 1958.
Kühl, lebhaft, ironisch und selbstironisch - gegen die zunehmende Unkenntlichkeit jener Zeit geschrieben.
